Bedeutung für Kommune und Region

Für die Kommune und Region bedeudet das Forschungszentrum Neu-Ulrichstein:

1. Arbeitsplätze

  • Die Struktur der beteiligten privaten Partner (Wasser, Luft, Boden) lassen schon jetzt ca. 100 - 160 Arbeitsplätze erwarten
  • Diese Forschungen müssen notwendigerweise im ländlichen Räum stattfinden und sorgen damit auch für die Standortsicherung der städtischen Institutionen in Frankfurt, Gießen und anderen nahen Zentren

2. Hohe regionale Akzeptanz

  • Das Regionale Entwicklungsforum Vogelsberg unter Vorsitz des Landrates (Beirat Vogelsberg Consult GmbH) hat das oben benannte Projekt mit höchster Priorität befürwortet und als förderungswürdig bezeichnet
  • Landtagsabgeordnete und die Landkreisspitze favorisieren das Projekt „zur Stärkung des ländlichen Raumes“
  • Die Partnersituation mit herausragenden Größen in Forschung, Auftragsforschung und Soziales, kombiniert mit kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich in einer Wachstumsbrache befinden, lassen einen Zukunftsstandort mit großem Entwicklungspotenzial im ländlichen Raum erwarten
  • Die Kirche sieht hier eine bedeutende Möglichkeit, sinnvolle Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für eine besonders betreute Klientel  zu schaffen

3. Überregionale Bedeutung

  • Die Themen der von den Bewerbern vorgestellten Nutzungsformen entsprechen den Leitlinien der aktuellen Politik Hessens: Bildung von exzellenten Forschungsstandorten (z.B. LÖWE), nachwachsende Rohstoffe, Verbraucherschutz (Futtermittelproduktion), Stärkung des ländlichen Raumes
  • Möglichkeit der Kooperation mit internationalen Einrichtungen wie UNU-EHS, GTZ und SETAC wären gegeben
  • Der Fokus der Forschungsaktivitäten (Pflanzen, Tiere, Insekten) ist so abgerundet, dass inzwischen  internationales Interesse an Kooperationen und Ausbildung besteht und so ein besonderes Marketing für den Vogelsbergkreis und das Land Hessen generiert werden kann

4. Lokales Kolorit

  • Die Nutzungsfacetten des Konzeptes ermöglichen und kombinieren in idealer Weise das Aufgreifen bestehender Strukturen am Standort. Von der Kombination unterschiedlicher erneuerbare Energieformen über die Nutzung der Stallungen für Fragestellungen zur Nahrungsmittelproduktion und der Klimaforschung bis hin zu ökotoxikologischen Studien auf den Freilandflächen

5. Nachhaltigkeit

  • Das Konzept erlaubt die Ansiedlung weiterer Nutzer am Standort,  garantiert die Sanierung der Infrastruktur und somit eine langfristige „Belebung“ einer vorhandenen staatlichen Investition für mehrere Jahrzehnte