Mittelhessischer Tag der Ökotoxikologie zum zweiten Mal erfolgreich am FNU

Auf Initiative des Schwerpunktes Ökotoxikologie im Masterstudiengang Umweltwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde eine neue Plattform für die Begegnung und Vernetzung von Studierenden untereinander eingerichtet. Um mehr Einblicke in das praktische Versuchswesen und Studienangebote anderer Hochschulen zu geben, organisiert der Schwerpunkt Angebotsformate, die über die Vorlesungen hinausgehen. Der „Mittelhessische Tag der Ökotoxikologie“, der nun zum zweiten Mal stattfand, bringt Studentinnen und Studenten der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt, der Philipps-Universität Marburg, jüngst auch der Universität Kassel und der Justus-Liebig Universität Gießen am FNU in Homberg (Ohm) zusammen und erlaubt ihnen Einblicke in die ökotoxikologische Forschung und Praxis.

Neues Modul „Effekte von Chemikalien in der Umwelt“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Neues aus der Kooperation FNU - JLU

Schwerpunkte Ökotoxikologie im Masterstudiengang der Umweltwissenschaften

Ab SS 2024 wird erstmals das neu entwickelte Modul  „Effekte von Chemikalien in der Umwelt“ (MP-252) von Prof. Dr. Klaus Peter Ebke im Masterstudiengang Umweltwissenschaften angeboten. Schwerpunkte liegen auf der ökotoxikologischen Effektseite sowie den regulatorischen Anforderungen.Weitere Angebot kommen ebenfalls s. Artikel unten.

Im Schwerpunkte Ökotoxikologie wird ein großer Wert auf Praxisbezug gelegt. So wird beispielsweise im Modul MP-252 das Absolvieren eines mind. zweiwöchigen Praktikums in einem zertifizierten Labor oder Auftragsforschungsunternehmen (Liste für Labore) gefordert. Ein derartiges Praktikum gibt den Studierenden nicht nur Einblicke in die Anforderungen der Praxis, sondern ermöglicht erste berufsbezogene Erfahrungen und legt den Grundstein zum Aufbau eines eigenen „ökotoxikologischen“ Netzwerkes. „Zwei Wochen mindestens, gerne auch länger,“ so der Dozent Prof. Dr. Klaus Peter Ebke auf Rückfrage. „Wer sich frühzeitig kümmert, kann sogar für dieses Praktikum ins Ausland gehen“. Es steht auch eine Liste an Unternehmen zur Verfügung, die bereits Interesse angemeldet haben Praktikanten der JLU aufzunehmen.

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Umstrukturierung und Ausbau des Schwerpunktes Ökotoxikologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen gemeinsam mit dem FNU

Zusammenarbeit zwischen FNU und der Justus-Liebig-Universität Gießen intensiviert

Der Schwerpunkt Ökotoxikologie im Studiengang Umweltwissenschaften an der JLU eröffnet den Absolvierenden attraktive und vielseitige Berufsfelder. Nun soll der Schwerpunkt noch weiter ausgefeilt werden.

Die im Bachelorstudiengang in den Modulen BK-041 „Schadstoffe in der Umwelt“ (Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring) und BP-174 „Einführung in die Ökotoxikologie“ (Prof. Dr. Klaus Peter Ebke) erworbenen Grundlagen der Fachrichtung Ökotoxikologie, sollen zukünftig im Masterstudiengang weiter vertieft werden können.

Der Schwerpunkt Ökotoxikologie im Masterstudiengang soll zukünftig die folgenden Module umfassen

  • Umweltanalytik (MP-055) - Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring – ab SS 2025
  • Effekte von Chemikalien in der Umwelt (MP-252) – Prof. Dr. Klaus Peter Ebke - neu ab SS 24
  • Ökotoxikologie (MP-XX) - Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring – neu ab WS 24/25
  • Mikroorganismen in biogeochemischen Kreisläufen (MP-060) -  Sylvia Schnell -  SS fortlaufend

Weitere Deteils zu den Inhalten finden Sie hier in den nächsten Tagen.

 

Für den Schwerpunkt Ökotoxikologie im Masterstudiengang wird für das SS 2024 das neue Modul MP-252 „Effekte von Chemikalien in der Umwelt“ (Prof. Klaus Peter Ebke) als Ersatz für MP-018 „Ökotoxikologie“ aufgenommen. Das Modul „Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln“ (MP-063) wird ab dem Wintersemester 2024/25 durch das Modul „Umweltchemikalien und Exposition“ (MP-xyz, Prof. Dr. Rolf-Alexander Düring) ersetzt.

Infos zu „Effekte von Chemikalien in der Umwelt“ (Prof. Klaus Peter Ebke) im kommenden SS


Honorarprofessur im Fachbereich für Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement an Prof. Dr. Ebke

V.l. Prof. Dr. Düring, Prof. Dr. Ebke, Prof. Dr. Dolle (Vizepräsidentin der Justus-Liebig-Universität) und Prof. Dr. Eder (Dekan des Fachbereichs 09): Die Vizepräsidentin überreicht Prof. Dr. Ebke, dem wissenschaftlichen Leiter des FNU, Homberg (Ohm), die Urkunde zur Honorarprofessur.

Dezember 2021: Im Juni dieses Jahres berichteten wir über die Unterzeichnung des Memorandums of Understanding (MoU) zwischen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), dem Vogelsbergkreis und dem Forschungszentrum Neu-Ulrichstein (FNU) zur Vertiefung der Vernetzung in Lehre und Forschung. Im Zuge dieser Kooperation erhielt Prof. Dr. Klaus Peter Ebke dieser Tage von der Vizepräsidentin der Justus-Liebig-Universität, Prof. Dr. Dolle, und dem Dekan des Fachbereichs 09, Prof. Dr. Eder, die Urkunde zur Ernennung zum Honorarprofessor im Fachbereich für Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement. „Damit ist die Grundlage gelegt, den Kollegen Ebke nachhaltig in die Lehre des Fachbereichs einzubinden,“ erläutert Eder und berichtet, dass die Zusammenarbeit bereits im Jahre 2007 begonnen habe. Der Schwerpunkt Ökotoxikologie, der inzwischen von den Studierenden im Masterstudiengang wählbar ist, soll zukünftig mit Verstärkung von Prof. Dr. Ebke auch im Bachelorstudiengang angeboten werden. „Ich freue mich über die Anerkennung aus Gießen und dass nun die Universität wieder ein Stück näher an den Vogelsberg heranrückt,“ so Ebke. Die Studierenden begrüßen vor allem die praktischen Möglichkeiten und den Bezug zur beruflichen Anwendung am FNU in Homberg.

Memorandum of Understanding: FNU, JLU Gießen und drei Vogelsberger Schulen verstärken die Kooperation

 

Juni 2021: In diesem Jahr können die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und das FNU gemeinsam mit dem Vogelsbergkreis auf eine mehr als 15-jährige erfolgreiche Kooperation zurückblicken. Mit der feierlichen Unterzeichnung des Memorandum of Understanding (MoU) am 23. Juni 2021 am FNU wurde ein weiterer Abschnitt der Zusammenarbeit eingeleitet. Das MoU bestärkt die Weiterentwicklung und den Ausbau der bisherigen Zusammenarbeit in den Leistungsdimensionen Lehre, Forschung sowie Wissens- und Technologietransfer und rückt die Universität Gießen näher an den Vogelsbergkreis.

Zu diesem besonderen Anlass wurde auch die engere Vernetzung des FNUs mit den drei Vogelsberger Schulen (Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld, Max-Eyth-Schule Alsfeld, Ohmtalschule Homberg) durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags gefestigt. Seinen Anfang nahm die Unterstützung in der Umweltbildung an diesen Schulen im Jahr 2004 durch das Projekt „Außerschulischer Lernort“.

Die Unterzeichner des MoU – der Vize-Präsident für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der JLU Prof. Dr. Peter Kämpferder, der Landrat des Vogelsbergkreises Manfred Görig (SPD), der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak (CDU) und die Geschäftsführerin des FNU Marlene Ebke – begrüßten zahlreiche Gäste aus Vogelsberger Ämtern und Lehrstühlen der JLU. Bürgermeisterin Claudia Blum aus Homberg (Ohm) begrüßt die Festgemeinschaft und berichtet, wie die Stadt Homberg die Entwicklung des FNU von Anfang an begleitet hat und sieht heute den zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten und den neuen Impulsen für die Region mit Begeisterung entgegen.

Dem Mikroplastik auf der Spur

 

April 2021: Ob in Zahnpasta, Kosmetika oder als Abrieb von Autoreifen: Mikroplastik findet man überall – und dadurch leider auch in unserer Umwelt. Wissenschaftler am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein erforschen mögliche ökologische Auswirkungen von Mikroplastik-Partikeln auf aquatische Lebewesen und deren Lebensräume

"Leuchtturmprojekt": „Ausbildung zum Infektionsschutzassistenten“ überzeugt Rotary Club Alsfeld

 

Februar 2021: Der Lernort Schule schafft mit der Unterstützung des Rotary Club Alsfed neben der Umweltbildung erfolgreich neue Schwerpunkte: Das im Juli 2020 gestartete Pilotprojekt zur Ausbildung von Schülern als „Infektionsschutz-Beauftragte“ wurde in der Halbjahreskonferenz des Rotary Club Alsfeld als „Leuchtturmprojekt“ bewertet.

Der Lernort Schule schafft neue Möglichkeiten: Pilotprojekt zum Infektionsschutz gestartet

 

Juli 2020: In einem Pilotprojekt haben 10 SchülerInnen der Albert-Schweizer-Schule in Alsfeld an dem Lernort Schule in Homberg (Ohm) erfolgreich einen Kurs vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie mit COVID-19 durchlaufen.

An drei Projekttagen erlernten die SchülerInnen Grundkenntnisse zu Themen aus der Mikrobiologie und dem Infektionsschutz. Sie nahmen selbst Proben von Gegenständen, wie einem Türgriff oder dem eigenen Handy oder der Spielekonsole, um die Keimbelastung zu messen.

Mit dem erlernten Wissen können sie im kommenden Schuljahr ggf. helfen die Hygiene-Anforderungen im Schulalltag zu gestalten. Das Pilotprojekt wird nun ausgewertet und soll dann im neuen Schuljahr an den Start gehen.

Oberhessische Zeitung berichtet